London 2012: Olympia-Logo eckt an

Logo der Spiele der XXX. Olympiade 2012 in London
Logo der Spiele der XXX. Olympiade 2012 in London
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Das neue Zeichen und das neue Erscheinungsbild für die Olympischen Spiele 2012 in London wurde heute Morgen von „London-2012“-Botschaftern lanciert.

Das Logo der Olympischen Spiele in London stellt in zwei Zeilen die Jahreszahl „2012“ – den Beginn der XXX. Olympiade – dar und enthält die Olympischen Ringe in der Null und das Wort „London“ in der ersten Zwei. Es möchte „den dynamischen Olympischen Geist und die Begeisterungsfähigkeit, die die Menschen überall auf der Welt erreichen soll“ symbolisieren.

Entworfen wurde das neue Zeichen für „London 2012“ von der Londoner Markenberatung Wolff Olins. Der Auftrag lautete, ein Emblem zu schaffen, das die vier wichtigen Markensäulen „Zugang, Teilnahme, Anregung und Begeisterung“ repräsentiert und in der Markenvision der Spiele für alle „kulminiert“.

Das scherenschnittartige Emblem möchte die markenorientierte Welt widerspiegeln, in der Menschen, insbesondere junge Menschen, sich nicht mehr mit statischen Logos identifizieren wollen, sondern auf dynamische Symbole reagieren, die auf neue Technologien setzen und über herkömmliche und neue Mediennetzwerke verbreitet werden können. Erste Reaktionen in britischen Online-Publikationen bezeichnen das Logo allerdings als „schockierend“.

„Die Londoner Spiele 2012 werden die Spiele für alle und das Jahr 2012 das Jahr für alle sein. Das ist die zentrale Botschaft des Zeichens“, meint Sebastian Coe, Vorsitzender von „London 2012“. Coe weiter: „Sie wird die zu bauenden Austragungsorte und die abzuhaltenden Spiele prägen und uns an das Versprechen erinnern, den Olympischen Geist als umfassende Inspiration zu nutzen und der Jugend der Welt die Hand zu reichen. Das ist eine Einladung zur Teilzunahme aber auch, sich einbeziehen zu lassen“.

„Charakter und Identität der Londoner Spiele“

Das Logo soll zur unmittelbar von allen Altersgruppen und überall auf der Welt erkennbaren visuellen Ikone von London 2012 werden. „Es wird den Charakter und die Identität der Londoner Spiele 2012 etablieren und die Bedeutung der Spiele im In- und Ausland symbolisieren“, so das Komitee in einer Pressemitteilung. Erstmals in der Geschichte der austragenden Städte beruhen die Embleme der Olympischen und der Paralympischen Spiele 2012 auf derselben Urform.

„Spiele für alle“

Die Vorstellung des neuen Symbols fand im Roundhouse in Camden im Norden Londons statt. Das neue Emblem wird auch das Symbol der landesweiten „Gelöbnis“-Kampagne sein, die das Thema der „Spiele für alle“ weiterentwickelt und anlässlich der „London-2012“-Sommer-Roadshow lanciert wird, die am 15. Juni in Greenwich, London, beginnt und in einer zehnwöchigen Tour durch alle Länder und Regionen des Vereinten Königreiches führt.

Das neue „London 2012“-Erkennungszeichen wurde vom internationalen Olympischen Komitee bewilligt. Das Emblem wird in den vier Farben Rosa, Blau, Grün und Orange verfügbar sein. Es ersetzt Londons Kandidatur-Logo vom November 2003.

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Kommentare

hinkebein

#1

das olympia-logo 2012 eckt also an, hmm. warum? weil es vielleicht aussieht, als hätte man dem künstler beim entwerfen die hand zerhämmert? wer weiß.

wie sah das gespräch der designer beim entwurf aus, frage ich mich.

ein beispiel:

„er hat gesagt, er möchte das wort london und die ringe mit im bild haben.“
„hmm, beide auf einmal?“
„beide auf einmal.“
„haben wir überhaupt schon ein grund-logo?“
„nein, aber harry fotografiert gerade den mist auf dem boden. den hätten wir pink eingefärbt.“
„gute idee, wenigstens etwas. wie wärs, wenn wir einfach die 2 sachen einfügen. du weißt schon, lässig mit arial reinschreiben.“
„hmm, weiß was du meinst, könnte hinhaun. wow, sieht gut aus.“
„klar doch, hab doch nicht umsonst studiert.“
„hast du schon einen preis?“
„naja, ich hab mich bei adidas verspekuliert. die wollten den slogan: „hey man, if i can get money for shit you easily can buy these shoes“ nicht. muss ihnen 600 000 eier zahlen.“
„schade, dann nehmen wir eben 600 000. schöner spruch übrigens“

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